
Café aux Philippines
Philippinen
- Blend
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Unser Kaffee stammt von Luzon, der größten Insel des Landes. Im Norden bilden die Berge von Benguet, Sagada und Atok die wichtigsten Höhenlagen. Das Dorf Caliking liegt auf 1.400 Metern Höhe und profitiert von einem kühlen Klima, großen Temperaturschwankungen und fruchtbaren Böden. Diese Bedingungen sorgen für eine langsame Reifung der Kaffeekirschen und eine außergewöhnlich hohe Zuckerkonzentration. Das Ergebnis ist ein dichterer, komplexerer und besonders eleganter Kaffee.
Größen und Preise
Beschreibung
Kaffee von den Philippinen: Der umfassende Guide zu einem der Schätze des Specialty Coffee
Kaffee von den Philippinen ist in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt, obwohl das Land zu den vielversprechendsten Ursprüngen in der Welt des Specialty Coffee zählt. Das in Südostasien gelegene Land blickt auf eine lange Kaffeegeschichte zurück, verfügt über eine beeindruckende Vielfalt an Anbaugebieten und ist eines der wenigen Länder, in denen alle vier weltweit kommerziell angebauten Kaffeearten kultiviert werden.
Wenn du einen umfassenden Guide zu Kaffee von den Philippinen suchst, bist du hier genau richtig. Anders als ein allgemeiner Artikel wurde dieser Bericht von Les Torréfacteurs Français verfasst, um dir die Anbaugebiete, Produzenten und verschiedenen Sorten sowie die besten Zubereitungsmethoden für philippinische Kaffeebohnen näherzubringen.
Außerdem stellen wir dir unsere Auswahl aus dem Dorf Caliking in der Region Atok auf der Insel Luzon vor. Dieser Specialty Coffee wird auf 1.400 Metern Höhe im Natural-Verfahren angebaut – eine Methode, die ein ausgeprägtes Aromareichtum und eine schöne Komplexität in der Tasse hervorbringt.
Ob du Filterkaffee oder Espresso bevorzugst oder einfach neugierig auf einen neuen Ursprung bist – in diesem Guide findest du alle Informationen, die du brauchst, bevor du deinen nächsten Kaffee auswählst.
Warum Kaffee von den Philippinen wichtig ist
Wenn es um Kaffee geht, richtet sich der Blick häufig auf Südamerika mit Brasilien oder Kolumbien oder auf afrikanische Ursprünge wie Äthiopien. Doch Kaffee von den Philippinen hat eine einzigartige Identität, die die Aufmerksamkeit aller verdient, die besondere Kaffees schätzen.
Die Philippinen gehören zu den wenigen Ländern, in denen alle vier im großen Maßstab angebauten Kaffeearten wachsen:
- Arabica
- Robusta
- Liberica
- Excelsa
Diese Vielfalt ist ein echter Schatz – sowohl für Kaffeegenießer als auch für Röstereien.
Jede Sorte hat ihren eigenen Charakter, Geschmack und ihr eigenes Aroma und spricht damit ganz unterschiedliche Vorlieben an.
In vielen Bergregionen ist der Kaffeeanbau ein wichtiger Wirtschaftszweig. Tausende Landwirte und Produzenten leben heute von diesem Sektor, der zur lokalen Entwicklung beiträgt.
Kaffee ist nicht nur wirtschaftlich wichtig, sondern gehört auch fest zum Alltag der Philippiner. Er begleitet Mahlzeiten, Treffen mit Freunden, Familienzusammenkünfte und Pausen in den vielen Cafés, die im ganzen Land entstehen.
Seit mehreren Jahren wächst der Markt für Specialty Coffee bemerkenswert. Die Produzenten investieren in neue Ausstattung, verbessern jeden Schritt der Ernte und machen die Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte sichtbar.
Diese Qualitätssteigerung zieht inzwischen die besten internationalen Einkäufer an.
Die Geschichte des Kaffees auf den Philippinen
Die Geschichte des philippinischen Kaffees beginnt im 18. Jahrhundert während der spanischen Kolonialzeit.
Die ersten Kaffeepflanzen werden in der Umgebung von Lipa in der Provinz Batangas gepflanzt. Die klimatischen Bedingungen begünstigen rasch die Entstehung der ersten Plantagen.
Ende des 19. Jahrhunderts werden die Philippinen sogar zu einem der weltweit wichtigsten Exporteure.
Der berühmte Barako aus der Kaffeeart Liberica macht das Land damals international bekannt.
Diese Blütezeit wird durch eine schwere Kaffeerost-Epidemie unterbrochen, die einen Großteil der Anbauflächen zerstört.
Die Produktion bricht drastisch ein.
Viele Landwirte ersetzen ihre Kaffeepflanzen daraufhin durch rentablere Kulturen, insbesondere Reis.
Über mehrere Jahrzehnte verliert der Kaffeesektor zunehmend seinen Platz auf dem internationalen Markt.
Während Vietnam zu einem der größten Kaffeeproduzenten der Welt aufsteigt, verliert der Kaffeesektor auf den Philippinen an Schwung.
Erst in den 2000er-Jahren beginnt eine echte Wiederbelebung.
Eine neue Generation von Produzenten entdeckt die historischen Anbaugebiete wieder und setzt stärker auf Qualität als auf Mengen.
Die Ernte erfolgt nun deutlich selektiver.
Jede Bohne wird sorgfältig sortiert.
Die Fermentation wird besser kontrolliert.
Anschließend werden die Kaffees mit unterschiedlichen Verfahren aufbereitet: gewaschen, Honey oder Natural.
Heute ermöglicht diese neue Dynamik den philippinischen Kaffees, nach und nach auf dem internationalen Specialty-Coffee-Markt Fuß zu fassen.
Anbaugebiete und Terroirs des Kaffees auf den Philippinen
Der philippinische Archipel besteht aus mehr als 7.000 Inseln, doch nur in bestimmten Gebieten herrschen die idealen Bedingungen für außergewöhnlichen Kaffee.
Luzon und die Berge von Benguet
Unser Kaffee stammt von Luzon, der größten Insel des Landes.
Im Norden bilden die Berge von Benguet, Sagada und Atok die wichtigsten Höhenlagen.
Das Dorf Caliking liegt auf 1.400 Metern Höhe und profitiert von einem kühlen Klima, großen Temperaturschwankungen und fruchtbaren Böden.
Diese Bedingungen sorgen für eine langsame Reifung der Kaffeekirschen und eine außergewöhnlich hohe Zuckerkonzentration.
Das Ergebnis ist ein dichterer, komplexerer und besonders eleganter Kaffee.
Batangas
Die Region Batangas ist nach wie vor die historische Heimat des berühmten Kapeng Barako.
Diese Liberica-Sorte ist ein echtes nationales Kulturgut.
Ihr kräftiger Charakter und ihr intensives Aromaprofil begeistern noch immer viele Kaffeegenießer.
Cavite
Auch die Provinz Cavite trägt zur Wiederbelebung des philippinischen Kaffees bei.
Viele kleine Betriebe bauen inzwischen Specialty Coffee für den Export an.
Mindanao und der Süden
Im Süden des Landes, insbesondere auf der Insel Mindanao, wird vor allem Robusta angebaut, aber auch hervorragender Arabica in höheren Lagen.
Dank dieser Vielfalt an Anbaugebieten können die Philippinen ein sehr breites Sortiment an Kaffees anbieten.
Die besten Microlots stammen meist aus den Hochlagen, wo die natürlichen Bedingungen ein bemerkenswertes Aromapotenzial bieten.
Unser Kaffee aus Atok, der im Natural-Verfahren aufbereitet wird, steht beispielhaft für diese neue Generation philippinischer Kaffees. Er spiegelt das Können der lokalen Produzenten und die qualitative Entwicklung des Kaffeesektors in diesem asiatischen Land wider.
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