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Direct-Trade-Kaffee

Direct Trade ist ein zunehmend verbreiteter Begriff in der Kaffeeindustrie. Er wird verwendet, wenn Röstereien den Kaffee direkt vom Erzeuger und nicht über einen Dritten beziehen. Diese Aussage vermittelt, dass Importe…

6 Produkte · Lieferland Deutschland: zuerst Röstereien mit Sitz dort, dann die, die laut Shop dorthin liefern

Direct Trade ist ein zunehmend verbreiteter Begriff in der Kaffeeindustrie. Er wird verwendet, wenn Röstereien den Kaffee direkt vom Erzeuger und nicht über einen Dritten beziehen. Diese Aussage vermittelt, dass Importeure und Exporteure in der Kaffeeindustrie keine wichtige Rolle spielen. Sie stellt sie ungerechtfertigt als Zwischenhändler dar, die sich lediglich einen Teil der Einnahmen des Erzeugers nehmen.

Vorteile einer Direct-Trade-Zertifizierung

Beim Direct Trade kann die Rösterei die Kaffeepflanzen direkt begutachten und den Kaffee probieren. Außerdem entsteht eine engere Verbindung zu dem Kaffee, den sie bezieht. Bei dieser direkten Geschäftsbeziehung wird der Erzeuger direkt vom Käufer bezahlt und der Käufer übernimmt den Transport. Manchmal unterstützt die Rösterei den Erzeuger sogar mit dem Kauf von Aufbereitungsanlagen, um die Qualität und die Produktionsmenge zu steigern.

Nachteile einer Direct-Trade-Zertifizierung

Der einzige Nachteil des Direct Trade betrifft die Röstereien, da sie viel Geld und Zeit investieren müssen. Zunächst müssen sie bis ins Erzeugerland reisen und Beziehungen aufbauen. Auch der Transport muss von der Rösterei organisiert werden. Geht dabei etwas schief, kann sie keine Entschädigung verlangen.

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